Ich sehe dich,
doch scheine ich dich nicht zu kennen.
Es ist Ignoranz
und Abwesenheit von dir.
Ich fühle dich
und doch ist eine Wand zwischen uns.
Ich sprech’ dich an
und doch scheinst du mich nicht hören zu können.
_
Doch sind wir allein,
bist du anders.
Alles ist aufgehoben,
nichts mehr zwischen uns.
Deine Worte sind die schönsten.
Deine Nähe die Wärmste.
Dir zuzuhören ist toll,
du sprichst mit mir.
_
Nun frage ich mich,
was macht die Gesellschaft aus uns?
Ein Mensch, der Freunde vergisst
und Freunde verspielt.
Einen Mitläufer mit Händen vor’m Gesicht,
der nichts klar sieht
und das nur,
um angesehen zu werden. ? -
Pfui!
