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Mit Händen vor’m Gesicht

Ich sehe dich,

doch scheine ich dich nicht zu kennen.

Es ist Ignoranz

und Abwesenheit von dir.

Ich fühle dich

und doch ist eine Wand zwischen uns.

Ich sprech’ dich an

und doch scheinst du mich nicht hören zu können.

_

Doch sind wir allein,

bist du anders.

Alles ist aufgehoben,

nichts mehr zwischen uns.

Deine Worte sind die schönsten.

Deine Nähe die Wärmste.

Dir zuzuhören ist toll,

du sprichst mit mir.

_

Nun frage ich mich,

was macht die Gesellschaft aus uns?

Ein Mensch, der Freunde vergisst

und Freunde verspielt.

Einen Mitläufer mit Händen vor’m Gesicht,

der nichts klar sieht

und das nur,

um angesehen zu werden. ? -

Pfui!

(no titel)

Oft sitze ich da

und fühle etwas in mir.

Ich denke dann immer das gleiche:

Das was ich brauche bist du.

Genau jetzt.

_

Oft sitze ich auch da

und fühle nichts in mir.

Aber auch da brauche ich dich.

Dich, um mich zu finden.

Genau jetzt.

_

Ja, ich brauche eigentlich nur dich.

Um Nähe zu spüren

und Liebe.

Ich sitze jetzt hier,

brauche dich.

Für mich.

ausgepustet

Es ist still um uns.

und kalt.

Ja, man könnte sagen,

es ist leer um uns geworden.

Vielleicht sogar dunkel.

Aber weißt du,

irgendwie haben wir doch ein Licht.

Nur das, was es leuchten lässt,

ist fort.

Hilflos

Nichts machen zu können,

es einfach geschehen zu lassen.

Weder aufhalten,

noch vorüberziehen lassen,

Es geht alles nicht.

_

Irgendwann, aber

kommt es über einen

und man ist verloren.

In Gedanken,

die nicht aufzuhalten sind.

Auf der Suche nach Leben und Halt, läuft die Gazelle durch die Wüste. Seit Stunden ist sie unterwegs in der Hitze. Im Nichts

Über ihr kreist ein Adler.

Die Gazelle ist erschöpft. Der Adler landet neben ihr und sagt:”Keine Angst. Ich werde dich nicht fressen. Das brauche ich gar nicht. Je weiter du läufst, desto kleiner werden deine Kreise. Desto kleiner wird deine Hoffnung. Und je weiter du läufst, desto mehr verlierst du dich.”

Die Gazelle schaut auf, doch der Adler flog schon davon.

Satz I

Ich wusste, dass wenn ich die Tür öffne, das Schreien in meinem Kopf da sein würde. Ich blieb drin.

Eine Freundin hatte mir einmal gesagt, wie sehr sie Sätze liebt, die einfach eine ganze Geschichte aussagen. Sie hatte mich einmal gefragt, ob ich so etwas könnte oder wenigstens versuchen könnte und das tat ich.

Ich versuchte Sätze zu schreiben, einen einzigen Satz, die eine ganze Geschichte erzählt.

Die Täuschung

Du sitzt einfach da,

weißt du bist allein.

Und jedes Lächeln,

jedes Funkeln in den Augen

sagt dir das Gegenteil.

_

Du sitzt einfach da,

weißt du bist nicht allein.

Und du fragst dich,

Wo sind sie im Moment

der Schwäche?

Freunde.

Sie sind etwas Besonderes und schon nach einigen Tagen können wir uns schon nicht mehr ein Leben ohne sie vorstellen.

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Die Liebe

wie eine Rose in rot.

Sinnlichkeit, Lust

und die liebliche Wärme.

_

Doch ein Wort,

so hart wie Beton.

Leben in Frust.

Ohne Lust.

In Kummer.

In Schmerz.

_

Nur ein Wort.

Deins.

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